ATK-SV in Wuppertal

In Wuppertal wird die originale ATK-SV - der BAE nach Horst Weiland gelehrt.

Im Jahr 1967 besuchte Horst Weiland die Allkampf Schule Asahi in Wuppertal und stellte dort zum ersten Mal das von ihm entwickelte Selbstverteidigungssystem „Terrorkampf“ vor. Dieses damals revolutionäre SV-System wurde in Wuppertal begeistert aufgenommen und in der Schule weiterbetrieben.

Eine erste ATK Gruppe trainierte dann in den 1970er Jahren in der Judo Schule Barmen. Einer der ersten Schüler dieser Gruppe war Herbert Bongs, der schließlich 1980 die Prüfung zum 1. Dan ablegte.

ATK 1979 in der Judo Schule Barmen - Herbert und Gerd Bongs1981 gründete Herbert Bongs die erste selbstständige ATK Gruppe, die ATK Interessengemeinschaft Wuppertal. Diese Gruppe trainierte bis 1984 in Wuppertal-Barmen und zog dann in neue Räumlichkeiten nach Wuppertal-Elberfeld.

Unter der Bezeichnung SDS Wuppertal (Studio der Selbstverteidigung) leitete Herbert Bongs die Schule, bis er sich 1999 zurückzog und sie an seine langjährigen Schüler Martin Sülz und Kai Marcus Jacobi übergab. Diese wandelten die Schule in einen Verein um und zogen 2001 noch einmal um.

ATK wird nun in der Schule für Kampfkunst Wuppertal e.V. gelehrt.

Seit 2001 haben acht Schüler erfolgreich Danprüfungen abgelegt; die beiden Vereinsvorsitzenden Martin Sülz (6. Dan) und Kai Marcus Jacobi (4. Dan) gehören zu den höchst graduierten ATK-Meistern in Deutschland. Martin Sülz ist darüber hinaus als Fachwart der Landesgruppe West innerhalb der BAE für die Ausbildung der dazugehörigen Schulen und Vereine zuständig.

Im Jahr 2009 richtete die Schule das erste ATK world Seminar in Wuppertal aus.

Für die Arbeit in den in der Schule gelehrten Disziplinen, speziell aber für ihre Arbeit in der ATK-SV, erhielt der Verein den „Deutschen Kampfkunstpreis“ (www.deutscher-kampfkunstpreis.de) in der Kategorie: Dojo des Jahres 2012.

ATK Unterricht in Wuppertal

Die in Wuppertal praktizierte ATK-SV hat einen sehr guten Ruf und die Meister der Schule arbeiten als Referenten nicht nur innerhalb der BAE, sondern auch als Gastreferenten in anderen Schulen und Vereinen, um diesen die original ATK-SV näher zu bringen.